Im Chaos wieder Wege finden.

Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens. Damit verändert sich auch die Art und Weise des Zusammenlebens in der Partnerschaft. Spannungen und Konflikte sind ein Signal für notwendige Veränderungen.
Doch Veränderungen lösen auch Ängste vor dem Neuen und Unbekannten aus. Dann steckt die Partnerschaft in der Sackgasse, in einer Krise.
Es geht darum, individuelle Möglichkeiten für den Umgang mit notwendigen Veränderungen zu erkennen, damit Ihre Beziehung wieder wachsen kann. Es geht um Schwächen, aber auch um das Erkennen und Nutzen Ihrer vorhandenen Stärken und die Beseitigung von Angst-Blockaden.
Voreilige Beziehungsabbrüche zerstören solche Entwicklungsmöglichkeiten!

Typische Problemschilderungen hören sich so an:

- wir können kaum noch miteinander reden,
- wir sprechen nur noch über das Nötigste,
- wir geraten schnell in Streitereien,
- wir finden keinen gemeinsamen Weg bei der Kindererziehung,
- mein Partner tyrannisiert mich mit seiner Eifersucht,
- wie können wir einander wieder vertrauen,
- ich habe Angst vor dem Ansprechen von Konflikten,
- ich betrüge meinen Partner oder meine Partnerin,
- ich denke an eine Trennung,
- es gibt Probleme beim Sex,
- ich falle immer auf den gleichen Partnertyp herein,
- wir brauchen Hilfe als Patchwork-Familie,
- wir haben uns entfremdet.

Müssen wir zu Zweit kommen?
Das hängt auch von den Problemen in Ihrer Beziehung ab. Wenn sie nicht so gut miteinander reden können, werden sie von einer gemeinsamen Beratung (Paarberatung) mehr Gewinn haben.
Andererseits funktioniert das Zusammenleben in einer Familie nach einem Regelkreis-Modell: wenn sich ein Partner verändert, hat das Auswirkungen auf den anderen.
Prinzipiell ist auch bei gemeinsamen Schwierigkeiten eine Einzelberatung sinnvoll.
„Mein Mann kommt niemals in die Beratung“: Das hören wir oft, aber über 40 % unserer Ratsuchenden sind Männer!

Trennungsberatung:

Auch die Trennung will gelernt sein!

Verwandte und Bekannte reagieren bei Trennungen im nahen Umfeld häufig hilflos, sie fühlen sich von „Ansteckung“ bedroht und wiegeln die persönlichen Belastungen der Betroffenen ab.
Darum bieten wir auch Trennungsberatung an.
Die Folgen der Trennung sind gravierend: Es kommt zum Zusammenbruch der sicheren Strukturen, Geborgenheit fehlt, Gefühlsinvestitionen werden kritisch gesehen, die ökonomischen Folgen und neues Wohnumfeld bergen viele Probleme.
Werden diese Probleme nicht erkannt und bearbeitet, besteht die Gefahr, dass Sie auch in einer späteren Beziehung ähnliche (ungünstige) Verhaltensweisen zeigen wie in der gescheiterten, also zum „Wiederholungstäter“ oder zur „Wiederholungstäterin“ werden.

Und wenn Sie Kinder haben, müssen Sie Eltern bleiben: Wenn es zu zweit nicht mehr weiter geht, können Sie sich zwar als Liebende trennen, aber sie bleiben weiterhin Eltern und müssen auf dieser Ebene miteinander zum Wohle Ihrer Kinder kooperieren. Unverarbeitete und mit dem Scheitern der Beziehung einhergehende Gefühle wie Wut, Angst, Trauer erschweren die Elternrolle und belasten Ihre Kinder. Darum hilft es Ihnen und Ihren Kindern, diese Gefühle und Belastungen auszusprechen und neue Wege zu finden.